Kommunalpolitik

Bereits als Jugendliche habe ich begonnen, mich für Politik zu interessieren. Ich war die erste in meiner Familie, die die Möglichkeit hatte, ein Gymnasium zu besuchen. Deswegen hat mich die Forderung nach gleichen Bildungschancen für alle auch persönlich besonders bewegt. Dies war für mich der Anlass, im Alter von 16 Jahren in die SPD einzutreten.

Nach meinem Umzug nach Pankow wurde die kommunalpolitische Arbeit immer wichtiger für mich. Einen Bezirk zu gestalten, der so vielfältig ist wie unserer – vom innerstädtischen Prenzlauer Berg bis zu fast dörflichen Strukturen wie etwa in Blankenfelde – ist für mich nach wie vor eine unglaublich spannende Aufgabe. Außerdem reizt mich an der Kommunalpolitik die Nähe zu den Menschen und die Möglichkeit, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Projekte vor Ort zu entwickeln.

2006 wurde ich für die SPD in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) gewählt. Meine Hauptthemen waren dort zunächst die Kultur- und Bildungspolitik. Die vielen Kulturschaffenden sind einer der Gründe, warum Pankow so eine große Anziehungskraft hat. Deshalb treibt mich die Frage, wie Freiräume für kulturelle Angeboten erhalten und ausgebaut werden können, bis heute um.

Nach der Wahl 2011 wurde ich Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Pankower BVV. Seitdem sind die bezirkliche Finanz- und Liegenschaftspolitik als Schwerpunkte meiner politischen Arbeit hinzugekommen. Dabei ist mir eine solide und sparsame Haushaltspolitik wichtig. Mindestens ebenso wichtig ist mir aber, die Handlungsmöglichkeiten der Bezirkspolitik für meine politischen Hauptanliegen zu nutzen: Bildung, soziale Gerechtigkeit und faire Teilhabe für alle.