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Sichere Mobilität: Angebote statt Verbote

In einer wachsenden Stadt müssen auch die Verkehrswege mitwachsen. Besonders hier im Pankower Norden ist das lange Zeit nicht passiert. Für mich ist daher klar, dass das Verkehrsnetz in Buch, Karow und Französisch Buchholz ausgebaut werden muss.

© Foto: colourbox.de

Mein Verkehrskonzept für den Pankower Norden

Bereits heute ist die Verkehrssituation auf der Straße und der Schiene in Pankow hoch angespannt. Seit Jahren versinken die nördlichsten Pankower Ortsteile im Chaos. Egal welchen Verkehrsträger Sie wählen, es geht nur schleppend voran. Da die Straße den Anforderungen der Zukunft kaum gerecht werden kann, will ich, dass mehr und mehr Menschen den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Nichtsdestoweniger muss aber auch das Straßennetz vernünftig ausgebaut werden.

Die Pankower SPD hat daher ein umfassendes Verkehrskonzept entwickelt. Eine Zusammenfassung der Lösungen für Buch, Karow und Französisch Buchholz sowie eine ausführliche Version zum Download finden Sie auf dieser Seite.

S- und U-Bahn

5-Minuten-Takt bis Buch

Ich begrüße die Einrichtung einer neuen S-Bahnlinie S86 bis zum S-Bahnhof Buch. Diese soll zwischen Buch, dem Ostkreuz und Grünau verkehren. Dadurch wird im Zusammenspiel mit der S2 einen 5-Minuten-Takt zwischen Buch und Bornholmer Straße erreicht.

10-Minuten-Takt nach Bernau

Ich fordere den zweigleisigen Ausbau der S-Bahnstrecke nach Bernau, um einen zuverlässigen 10-Minuten-Takt auf der S2 bis Bernau anbieten zu können. Perspektivisch soll die U2 bis zur Elisabethaue verlängert werden.

Turmbahnhof Karower Kreuz bauen

Ich will, dass der Turmbahnhof Karower Kreuz zwischen Karow und Blankenburg zu einem echten Drehkreuz ausgebaut wird. Hier sollen die S2, die S8, eine aus Wartenberg verlängerte S75 und die Regionalbahn, bspw. der RE3, halten. Auch ein neues S-Bahn-Werk könnte hier auf der Französisch Buchholzer Seite entstehen.

Bus und Tram

Querverbindungen zwischen den Ortsteilen

Ich fordere die Stärkung von tangentialen Ost-West-Querverbindungen zwischen den Ortsteilen mit Bus und Tram, insbesondere für Französisch Buchholz, Karow, Buch, Blankenfelde, Rosenthal und Wilhelmsruh.

Bus 150 und Tram 50

Ich fordere, dass die Tram-Linie 50 zu einer M-Linie verdichtet und mit der M1 verknüpft wird. Die stark frequentierte Achse Buch-Karow-Blankenburg muss durch den Ausbau der Bus-Linie 150 zu einer Metro-Linie M58 entlastet werden.

Kiezbuslinien schaffen

Auch zu Tagesrand- und Nachtzeiten müssen die äußeren Stadtteile durch den ÖPNV besser angebunden werden. Menschen, die in der Krankenpflege arbeiten oder andere Schichtarbeiter:innen sollen nicht ausschließlich auf das Auto angewiesen sein, wenn sie zur Arbeit fahren wollen. In Karow ließe sich bspw. die Bus-Linie 350 zu einer Ring-Bus-Linie ausbauen.

Auto

B2-Anbindung

Ich befürworte die Anbindung Karows nach Osten an die B2. Bisher endet die Straße Am Luchgraben in einer Sackgasse vor der Ortsgrenze Karows. Da die Radialverbindung Buch-Karow-Blankenburg bereits heute überlastet und extrem störanfällig ist, fordere ich die Anbindung der Kreuzung Alt-Karow/Bahnhofstraße an die B2.

Vollanschluss an die A114

Wir fordern den Vollanschluss der Autobahnabfahrt Bucher Straße an die A114 in beide Richtung, um Karow, Buch und Französisch Buchholz hier besser anzubinden.

Verkehrslösung für Heinersdorf

Ich fordere eine umfassende Verkehrslösung für Heinersdorf. Das heißt, die Umfahrung des Knotenpunktes Heinersdorf Kirche und eine zusätzliche Straßenverbindung mit Unterquerung der Eisenbahn nördlich des S Pankow-Heinersdorf.

Fahrrad

Mit dem Fahrrad über den Panke-Trail

Die Fahrradwege in unserer Region sollen saniert und ausgebaut werden. Die Radschnellverbindung Panke-Trail soll effizient bis nach Buch gebaut werden. An weiteren Stellen des Bezirks unterstütze ich die Einrichtung von Fahrradstraßen zur Netzergänzung.

Den Campus über die Industriebahn anbinden

Über die ehemalige Industriebahntrasse ist auch der Campus Buch an den Radschnellweg Panke-Trail anzubinden. Aufwendige Brückenbauten oder andere überteuerte Lösungen lehne ich ab. Stattdessen fordere ich eine zügige Umsetzung des Vorhabens in realistischen Maßstäben.

Fahrradparkhäuser an den Bahnhöfen

Ich wünsche mir sichere, moderne und komfortable Fahrradabstellanlagen und Fahrradparkhäuser, insbesondere an den Bahnhöfen Karow, Buch und Blankenburg. So kann individuelle Mobilität sinnvoll mit öffentlichen Nahverkehrsangeboten verknüpft werden.

Zu Fuß

Bessere Gehwege

Ich fordere, dass die Gehwege in unseren Kiezen saniert und barrierefrei ausgebaut werden. Der gegenwärtige Zustand der Gehwege ist beschämend. Mit der Sanierung der Gehwege und der Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum soll Barrierefreiheit für Menschen, die mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator unterwegs sind, erreicht werden. Die Planung von Fußgängerüberwegen, wie Zebrastreifen, ist zu beschleunigen.

Sichere Schulwege

Ich fordere, die Sicherheit auf den Schulwegen unserer Pankower Schülerinnen und Schüler zu erhöhen. Dazu möchte ich Schulkinder durch Beschilderung sichtbarer machen, sichere Straßenüberquerungen einrichten sowie Spielstraßen anordnen lassen. Vor jeder Schule sollen Verabschiedungszonen für Kinder und Eltern eingerichtet werden, die durch farbliche Markierung hervorgehoben und mit Kurzzeitparkplätzen für Eltern ausgestattet sind.